Planteam-Mittelhessen

Kooperation freiberuflicher Planer

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Bebauungsplankataster
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Unser Büro zeigt Ihnen, wie ein analoger Plan zu einem digitalen Plan umgewandelt wird und einen Lagebezug zu Ihren sonstigen Raumdaten (z.B. ALKIS) bekommt und wie ein Bebauungsplankataster entsteht.

Zur Zeit haben wir für mehr als 10 Städte und Gemeinde ein Bebauungsplankaster erstellt, gerne schicken wir Ihnen einige Beispiele zur Ansicht. <Kontakt>

1. Schritt

Ein Bebauungsplan, Alter ca. 15 Jahre, wird mit einem Großformatscanner digitalisiert und in Rasterzellen umgewandelt.

Es entsteht eine Tiff-Datei mit 300 dpi und 24 bit Farbtiefe.

 

2. Schritt

Für die Weiterverarbeitung wird eine Farbkorrektur der Pläne vorgenommen (RGB-Pixelwertänderung, Farbpalettensortierung), ausgespart wird dabei die Legende und der eigentliche Inhalt innerhalb des Geltungsbereiches.

Diese Datei wird farbreduziert auf 8 bit Farbtiefe und als PDF- und Tif-Datei archiviert.

 

3. Schritt

Jetzt wird der Plan in einem GIS-System mit mindestens 6 Kontrollpunkten georeferenziert.

Besonders ältere Pläne aus nicht verzugsfreiem Material zeigen nach jahrelanger Lagerung (Hängeregistratur) Verzüge in der Aufhängerichtung. Da diese Verzüge in guter Näherung linear sind, kann man sie durch Entzerrungsverfahren wieder ausgleichen.

Komplizierter ist der Fall, wenn die Herstellung der Kartenrahmen durch eine nicht exakte reprotechnische Kopie erfolgte. Dann zeigen sich komplexere Verzerrungsstrukturen, die aber auch durch anspruchsvollere mathematische Entzerrungsalgorithmen wieder ausgeglichen werden können.

Mindestens 6 Kontrollpunkte werden benötigt für das "Entzerren" der Pläne.
Die Transformationsmethode, die wir anwenden, ist
"2D maschenweise affin".

 

4. Schritt

Im nächsten Schritt erstellen wir ein Umrisspolygon (Vektordaten) für den Geltungsbereich des Bebauungsplanes.

Hierfür werden die Linien der ALKIS-Daten aus dem Datenbestand kopiert und ein neues Vektor-objekt erzeugt. Dieses dient als Grundlage des Bebauungsplankatasters.

Mithilfe dieser Vektordaten wird dann das Rasterbild der Planzeichnung innerhalb der Geltungsbereichsgrenzen „ausgeschnitten“.

Die Raster- als auch Vektordaten können in jedes Austauschformat transformiert werden und somit allen auf dem Markt verfügbaren GIS- und CAD-Programmen für den Import bereit gestellt werden.

Darüberhinaus können die Daten als GEO-PDF Dateein abgelegt werden und mit einem Acrobat-Reader® betrachtet werden.


Seit 2008 XPlan-konforme Erfassung von Bauleitplänen (XPlanGML 3.0) - Stand 08/2008

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